Hallo,

 

mein Name ist Silke, bin 1961 geboren und lebe mit meinem Mann Stefan gemeinsam mit unseren 4-Beinern am Rande vom Strohgäu ins Heckengäu im Schwabenländle. Wir haben 2 Kinder, die Tochter ist mittlerweile schon ausgezogen, aber der Sohn lebt noch bei uns.

 

Tiere haben mich schon immer begeistert, aber mittlerweile liegt mein Hauptinteresse am Hund, speziell am Tibet Terrier. Hier möchte ich nun erzählen, wie alles begann.

 

Als Kind war es ein langer und harter Weg, bis mein Papa davon überzeugt war, daß ich unbedingt einen Hund brauche, aber es wurde dann mit der Unterstützung von Mama geschafft und so kam 1970 der erste Hund in unsere Familie. Es war ein 10 Wochen alter Dalmatiner-Mischling aus dem Stuttgarter Tierheim. Er wurde auf den Namen Schlingel getauft und machte seinem Namen alle Ehre. Schlingel wurde fast 15 Jahre alt.

 

1980 habe ich begonnen zu arbeiten und hatte dort eine liebe Kollegin, die zwei Whippet besaß, mit denen sie sich am Wochenende auf der Hunderennbahn tummelte. Ab und an begleitete ich sie dort hin und war fasziniert von den Afghanen (schon damals war ich also Favorit von langhaarigen Hunden). So einen Hund wollte ich, unbedingt!!!!! Was lag ich meiner Mutter damit in den Ohren (ich wohnte noch zuhause), aber sie lies sich nicht erweichen, jedoch erlaubte sie mir, mich nach einem Kleinen umschauen zu dürfen, so einen Shi Tzu, wie ihre Bekannte hatte, den fand sie toll. Ein Kleiner ist es ja dann auch geworden, aber beim Besuch eines Zwingers, verliebte ich mich in ein Yorkshire Terrier Mädel. Tipsy wurde die Kleine getauft und hat 15 Jahre lang mein Leben bereichert.

 

1985 kam das Yorkie-Mädel Momo dazu, auch der "Lutsch-Hund" genannt, weil sie jeden immer abgelutscht hat. Momo wurde leider nur 10 Jahre alt.

 

Mittlerweile war ich verheiratet und hatte 2 Kinder, aber so ganz ohne Hund wollte ich dann doch nicht sein und Männe wollte - wenn schon unbedingt wieder einen Hund - wenigstens einen "richtigen" Hund - so einen mittelgroßen und ich wollte auf jeden Fall wieder einen Langhaarigen.

Ein Fachbuch über alle Hunderassen wurde gewälzt. Männe und ich sortierten erstmal anhand der Bilder die diversen Hunderassen aus. Danach haben wir dann die Beschreibungen der paar übrig gebliebenen Rassen gelesen und wir entschieden uns für einen Tibet Terrier.

Damals gab es ja noch kein Internet und so war es erstmal eine endlose Telefoniererei von VDH bis hin zu verschiedenen Züchtern, ob denn in nächster Zeit ein Wurf erwartet würde.

Im August 1996 ist dann endlich unser lang ersehnter schwarzer Tibi-Bub Nyimashar Dschampa bei uns eingezogen. Kurz nach seinem 13. Geburtstag erkrankte er an Lymphdrüsenkrebs und wir mussten ihn schweren Herzens am 1. August 2009 über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

 

Anfang 2008 - die Kinder waren ja nun schon größer - wollte ich noch einen 2. Hund. Männe mußte erst noch eine Weile überredet werden und so zog im Mai dann unser Tibi-Mix-Mädel Naja im Alter von 5 Monaten bei uns ein. Dschampa fand die Kleene total toll, als wir sie besucht hatten, aber als sie dann bei uns zuhause war und nicht wieder ging, war er erst mal nicht so begeistert, aber nach 2 Wochen haben die beiden dann doch miteinander durch den Garten getobt.

 

Als Dschampa nicht mehr da war, hat Naja ziemlich getrauert und kaum noch was gefressen und so haben wir dann mal das Internet gewälzt und sind auf Gismo gestoßen. Ende August haben wir ihn dann besucht und gleich mitgenommen. Der 5 Monate alte zobelige Tibi-Bub hat Naja ihre Trauer vergessen lassen und sie hatte wieder einen Kumpel zum Toben.

 

Im März 2010 entdeckte meine Tochter bei der Tierschutzorganisation Liberty-for-Dogs das Papillon-Mädel Lollipop und innerhalb kürzester Zeit hatte sie den Papa überredet, daß der Schmetterling zu uns kommen darf. Wir haben uns um sie beworben, mußten die Vorkontrolle absolvieren und am Karfreitag, 2. April ist sie dann zu uns geflattert.

 

In meinem Hundeforum (www.tibeter-forum.de) gibt es eine Rubrik "Tibeter in Not" und dort standen "Zwei TT Senioren Miky und Tomy im Tierheim" und was soll ich sagen, Männe sei Dank (einen ganz dicken Knutsch mal an ihn an dieser Stelle) konnten die beiden am Freitag, den 13. April 2012 das Ludwigsburger Tierheim verlassen und zu uns auf Pflegestelle ziehen. Im November 2012 hat uns das schwarze Opelchen Tomy leider schon verlassen, aber Opi Miky erfreut sich nach wie vor bester Gesundheit.

 

Und nun sind wir komplett - am 10.12.2013 ist mein "schwarzes Wunschkind" Nele bei uns eingezogen - ein Tibi-Mädel aus dem Hause "von Kirata". Wenn alles gut läuft, wird Nele die Stamm-Mutter meiner Tibi-Zucht sein, aber warten wir mal ab, was die Zeit bringt.